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SUP Board Wandhalterung anbringen: In 7 einfachen Schritten

Max von stand-up-paddling.org zeigt hier, wie man eine SUP Board Wandhalterung anbringt. In der Schritt-für-Schritt Anleitung zeigt Max eindrücklich das Vorgehen. Auch beantwortet der Stand Up Paddling Experte von stand-up-paddling.org einige Fragen zum Thema SUP Board Lagerung.

Die Temperaturen sinken weiter und die geliebte SUP Saison neigt sich dem Ende zu. Es gibt zwar ein paar hartnäckige Zeitgenossen, die auch im Winter mit entsprechender Ausrüstung auf Tour gehen, aber für die meisten ist es im Spätherbst vorbei und das Board wird meist etwas achtlos irgendwo liegen gelassen, bis es im Frühling wieder aufs Wasser geht.

Wenn es um die Lagerung geht, sei schlau und pflege dein Board gut, damit du das Material und die Lebensdauer deines SUP Begleiters so lange wie möglich erhältst.

In den meisten Fällen hast du viel Geld für dein SUP-Board ausgegeben und vielleicht sogar länger gespart, um es nutzen zu können. Daher wäre es verheerend, wenn durch falsche Lagerung vermeidbare Schäden entstehen.

Schritt #1: Richtigen Ort für SUP Board Wandhalterung wählen

Der erste und wichtigste Schritt zum Erfolg ist, den richtigen Lagerort für dein SUP-Board zu finden. Trockene Räume mit einem gemäßigten Klima sind dafür ideal.

Hohe Temperaturen und direkte Sonneneinstrahlung schaden den Materialien auf Dauer nicht. Eine Sonnenschutzfolie kann dabei helfen.

Im Allgemeinen sind niedrigere Temperaturen vorzuziehen, aber Frost kann in der Regel vermieden werden. Ein weiteres Problem, das du im Auge behalten solltest, ist die Luftfeuchtigkeit, denn sie bietet die Möglichkeit für Schimmelbildung und „Stockflecken“

SUP Board Lagerort Checkliste:

  1. Trockene Luft
  2. Keine direkte Sonnenstrahlung
  3. Weder Frost noch extrem hohe Temperaturen

Schritt #2: SUP Boards vor dem Überwintern gründlich reinigen

Vor der Lagerung solltest du dein Board nochmal richtig sauber waschen.

Pumpe dafür das Board auf maximal 3 PSI auf.

Es ist Zeit, wieder SUPen zu gehen, und es können einige schmutzige Spuren von der Saison zurückbleiben. Im Allgemeinen ist es besser, grobe Verunreinigungen so schnell wie möglich nach jedem Trip zu entfernen.

Denke daran, dass dein SUP-Board aus Kunststoff besteht (in der Regel PVC, EVA oder andere ähnliche Materialien), daher sind aggressive Reinigungslösungen und Scheuermittel nicht zu empfehlen. Im ersten Schritt genügen eine milde Seifenlösung (Spülmittel) und ein weicher Schwamm oder ein Handtuch.

(Versteckter) Schmutz tritt eher an bestimmten Stellen auf. Das Deckpad mit seinem tiefen Untergrund, die Materialübergänge (Klebekanten usw.) und der Finnenkasten sind Beispiele dafür. Hier wird eine weiche Bürste empfohlen.

Besonders empfehlenswert sind außerdem auch spezielle Reinigungsmittel für SUP Boards bzw. Schlauchboote.

Schritt #3: SUP Board Wandhalterung auswählen

Du kannst natürlich auch eine eigene Lösung bauen oder einfach ein paar Gurte an der Wand oder Decke befestigen, wenn du geschickt bist. Mit spezialisierten Systemen von verschiedenen Herstellern ist das jedoch einfacher und sieht professionell aus.

Unser Favorit sind die Wandhalterungen 4boarder BOARDy.

Schraube einfach die beiden Halterungen in die Wand, lege das Board darauf und schon ist es fertig. Die Metallstangen sind besonders gepolstert, sodass sie das SUP nicht beschädigen können.

Schritt #4: Platz ausmessen und Bohrlöcher markieren

Miss den benötigen Platz aus. Die beiden Halter sollten mindestens zwei Meter bei bis zu 3,5 Meter langen SUP Boards und 2,5 Meter bei längeren Touring oder Race SUPs auseinander entfernt sein.

Markiere die Bohrlöcher für die Wandhalterung. Achte darauf, dass die Bohrlöcher auf einer Höhe liegen.

Schritt #5: Löcher bohren

Bohr die Löcher. Beachte dabei, in was für eine Art von Wand du bohrst. Setze gegebenenfalls Dübel ein.

Schritt #6: SUP Board Wandhalterungen anschrauben

Schraube die beiden Wandhalterungen an. Bei den meisten Systemen müssen die Halterungen jeweils mit zwei Schrauben befestigt werden.

Schritt #7: SUP Board in Halterungen heben und aufrichten

Prüfe nochmal, dass das SUP Board nicht mehr als 3 PSI Druck hat. Ansonsten kann es passieren, dass sich über die Zeit Blasen bilden.

Hebe das SUP Board auf die Halterung. Am besten schnappst du dir dafür kurz einen Helfer oder eine Helferin, damit das Board nicht zu stark auf den Halterungen aufsetzt oder an die Wand schrammt.

Richte das Board anschließend auf. Du musst dafür das Board leicht anwinkeln, damit es sicher steht.

Kann man alternativ SUP Boards aufgerollt im Rucksack lagern?

Wenn du jedoch nicht genug Platz hast, um dein Board aufgeblasen oder zumindest ausgerollt zu lagern, ist das kein Weltuntergang!

Schließlich wird jedes moderne iSUP-Board mit einem ausreichend großen Rucksack oder einer Tasche geliefert. Die Kriterien für einen idealen Lagerplatz, eine gründliche Reinigung und anschließende Trocknung gelten auch für diese Art der Aufbewahrung.

Achte darauf, dass der SUP Rucksack an einem sicheren und vor allem trockenen Ort aufbewahrt wird. Achte beim Aufrollen des Boards darauf, dass du nicht zu viel Kraft anwendest. Harte Biegungen sollten auf jeden Fall vermieden werden, ebenso wie fest verklebte (Seiten-)Finnen und Finnenkästen!

Wenn es sich um eine einfache Pumpe handelt, falte sie so zusammen oder lege ein altes, dickes Handtuch auf die Oberfläche und rolle sie auf. Das hat den Vorteil, dass sich keine weiteren Knicke bilden können.

Kann man ein SUP draußen lagern?

Nein, zumindest bei aufblasbaren SUP-Boards (iSUPs) kann ich dir nur dringend davon abraten, sie draußen zu lagern. Hardboards (aus festen Materialien) altern draußen viel schneller als in einer Wohnung.

Was im Frühjahr und Sommer bei angenehmem, trockenem, gut belüftetem und vor Sonnenlicht und Regen geschütztem Wetter wie eine leichte Aufgabe aussieht, kann im Herbst zu einer Materialschlacht werden.

Du musst dir darüber im Klaren sein, dass SUP-Boards letztlich aus Kunststoffen bestehen, die unter wechselnden Witterungsbedingungen deutlich weniger aushalten.

Was sollte man nach einer längeren Lagerung beachten?

Blase das SUP-Board auf den entsprechenden Druck auf (in der Regel 15 PSI / 1 bar) und achte darauf, dass es lange Zeit dicht ist und keine Luft verliert. Wenn sich das Ventil etwas gelockert hat, lass die Luft noch einmal (vollständig) ab und ziehe es mit dem Ventilschlüssel im Uhrzeigersinn fest.

Überprüfe nun den Finnenkasten und die wirklich fest verklebten Finnen. Wenn sie sich etwas verbogen haben, erwärme sie mit einem Föhn und richte sie wieder gerade aus. Erhitze sie nicht zu stark, sonst können das Material und die Außenhülle beschädigt werden!

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