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Carport Bausatz aufbauen: 4 praktische Tipps (Anleitung)

Nicht zuletzt aus Kostengründen wird bei einem Haus häufig auf den Bau einer Garage verzichtet. Das liegt daran, dass die Kosten für den Bau einer Garage nicht gerade gering ausfallen.

Aus diesem Grund wird häufig auf eine solche Garage verzichtet. Als preisgünstigere Alternative bietet sich der Bau eines Carports an.

Allerdings gilt es beim Aufbau eines solchen Carports einige Dinge zu beachten, sodass man auch wirklich möglichst lange Freude an seinem Carport hat.

Das eigene Auto durch einen Carport zu schützen, ist als Alternative zu einer Garage auf jeden Fall eine gute Idee. Grundsätzlich kann man einen solchen Carport auch als Laie gut selbst aufbauen, wenn man auf einen Bausatz zurückgreift und einige Tipps und Tricks beim Aufbau beachtet.

Ein Carport Bausatz bietet einige Vorteile

Der größte Teil der Carports wird aus Konstruktionsvollholz hergestellt. Dadurch sind halbwegs geübte Heimwerker in der Lage, mit einem Bausatz ein Carport perfekt aufzubauen.

Im Vergleich zu eigenen Entwürfen muss man sich bei einem Bausatz auch keine Gedanken um statische Berechnungen und die spätere Statik machen.

Ein Bausatz garantiert die wichtige Stabilität und ist beispielsweise auch in der Lage, eventuelle Schneelasten in den Wintermonaten zu tragen.

Für die Standsicherheit eines Carport Bausatzes muss der Hersteller eine Gewährleistung bieten.

Welche Werkzeuge werden für den Carport Aufbau benötigt?

Für einen geplanten Aufbau eines Carport von Easycarport braucht man eigentlich wenig Werkzeug.

Neben einem Spaten, Wasserwaage, Hammer, Säge und einer Richtschnur sind auch Schraubenzieher und eine Bohrmaschine hilfreiche Werkzeuge.

Ein Carport benötigt auf jeden Fall ein solides Fundament, um dauerhaft festzustehen und beispielsweise auch durch starken Wind nicht im Laufe der Zeit aus der Verankerung gerissen zu werden.

#1 Ein Carport aus Metall oder Holz?

Wenn man sich für ein Carport zum Beispiel aus Aluminium entscheidet, dann bringt das den Vorteil einer hohen Witterungsbeständigkeit mit sich. Entsprechend ist ein solcher Carport aus einem rostfreien Metall besonders lange haltbar und überzeugt auch mit einer zeitlosen Optik.

Darüber hinaus ist ein solches Metall pflegeleichter als das bei Holz der Fall ist. Schließlich muss Metall nicht immer wieder abgeschliffen und zum Schutz wieder neu lackiert werden.

Allerdings ist ein Carport aus Metall auch in der Anschaffung deutlich teurer als ein Carport aus Holz. Außerdem muss man ein Carport aus Metall in regelmäßigen Abständen auf Rost überprüfen.

Bei Holz handelt es sich um einen Baustoff, welcher natürlich aussieht und im Vergleich zu bestimmten Metallen in der Regel günstiger zu bekommen ist.

Außerdem können Carports aus Holz insgesamt besser individualisiert werden, weil Holz als Baustoff besser verarbeitet und behandelt werden kann.

Beim Selbstaufbau eines Carports sind Holzelemente zudem deutlich einfacher zu montieren, als das bei einem Metallbausatz der Fall ist. Die einzelnen Teile aus Holz haben auch weniger Gewicht, sodass man in der Regel schon mit nur einem Helfer den kompletten Aufbau hinbekommen kann.

Allerdings hat Holz nicht nur positive Eigenschaften und so muss man bei einem Carport aus Holz mit einer höheren Witterungsanfälligkeit und einer kürzeren Lebensdauer leben.

#2 Die Pfosten eines Carports für eine längere Lebensdauer einbetonieren

Wenn die Pfosten aus Holz nicht imprägniert werden, dann kann das Holz im Laufe der Zeit verfaulen. Aus diesem Grund sollte man die Pfosten beim Aufbau möglichst auf einen Träger setzen.

Die notwendigen Löcher für die Einbetonierung der Pfosten werden zunächst mit einem Spaten ausgehoben.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die Pfähle tief genug einbetoniert werden, um diese vor Frost zu schützen.

Für das Auffüllen kann man anschließend auf Estrichbeton zurückgreifen. Wobei es noch besser wäre, mit einer Drainage zu arbeiten. Dafür müssen die Ränder der Löcher mit Plastik ausgekleidet werden.

Das funktioniert besonders einfach mit PE-Rohren, die man jeweils in die Löcher stellt und anschließend verfüllt. Dadurch verbindet sich der Beton nicht mit dem Erdreich und es können mit dieser Methode auch ganz einfach kleinere Unebenheiten ausgeglichen werden.

Anschließend werden die Pfostenträger eingesetzt und passend ausgerichtet. Danach sollte der Beton mindestens 48 Stunden, besser bis zu 72 Stunden trocknen. Danach kann man mit der Montageanleitung des Herstellers anfangen, den Carport aufzubauen.

#3 Wetterfeste Hölzer richtig anstreichen

Hölzer für ein Carport werden normalerweise für einen guten Schutz vor der Witterung druckkesselimprägniert. Dadurch bekommen die Hölzer allerdings eine grünlich-graue Färbung.

Das sieht allerdings nicht besonders schön aus und auch aus diesem Grund kann ein Anstrich der Hölzer mit einem Lack oder einer Lasur nicht schaden.

Man sollte aber unbedingt vor dem Lasieren oder Lackieren eine Grundierung auftragen, um Ausblühungen und eine Blaufärbung durch Holz zu verhindern. Zusätzlich hilft ein Lack oder eine Lasur auch gegen Fäulnis oder Bläue beim Holz.

#4 Beim Carport auf ein Dachgefälle achten

Am Ende des Aufbaus eines Carports sollte man auch bei der Eindeckung des Carportdachs sorgsam vorgehen. Für ein Flachdach bei einem Carport bieten sich Bitumenbahnen oder Dachschindeln aus Bitumen an. Alternativ kann man aber auch auf ein transparentes Kunststoffdach zurückgreifen, das mit einer vorhandenen Unterkonstruktion verbraucht wird.

Damit Regenwasser gut ablaufen kann, ist ein ausreichendes Gefälle von rund sieben Prozent wichtig. Eine maximale Dachneigung von 25 Grad sollte aber ebenfalls nicht überschritten werden. Eine höhere Neigung sorgt allerdings dafür, dass der Platz unter dem Carportdach sich verringert.

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